{"id":44,"date":"2025-09-01T21:07:51","date_gmt":"2025-09-01T19:07:51","guid":{"rendered":"https:\/\/citalyze.de\/de\/blog\/?page_id=44"},"modified":"2025-09-01T21:07:51","modified_gmt":"2025-09-01T19:07:51","slug":"welche-zitierweise-passt-zu-meiner-arbeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/citalyze.de\/de\/blog\/ubersicht\/welche-zitierweise-passt-zu-meiner-arbeit\/","title":{"rendered":"Welche Zitierweise passt zu meiner Arbeit?"},"content":{"rendered":"\n<p>Kaum ein Thema sorgt bei Studierenden f\u00fcr so viel Unsicherheit wie das richtige Zitieren. Wer eine Hausarbeit, Bachelorarbeit oder gar eine Dissertation schreibt, merkt schnell: Nicht nur die Inhalte z\u00e4hlen, sondern auch die Form. Schon kleine Fehler im Quellenverzeichnis k\u00f6nnen Punkte kosten oder die Glaubw\u00fcrdigkeit einer Arbeit infrage stellen. Besonders kompliziert wird es dadurch, dass es nicht nur eine einheitliche Zitierweise gibt, sondern viele verschiedene Systeme, die sich in Aufbau, Detailtiefe und Fachkultur unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer etwa Psychologie studiert, begegnet fast automatisch dem APA-Style. In den Geisteswissenschaften ist dagegen die Chicago-Zitierweise weit verbreitet, w\u00e4hrend in der Medizin h\u00e4ufig nach Vancouver zitiert wird. Doch wie findet man heraus, welcher Stil der richtige f\u00fcr die eigene Arbeit ist? Und woran erkennt man, ob eine Quelle im APA-, Harvard- oder MLA-Format angegeben wurde? Dieser Ratgeber gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Zitierweisen, erkl\u00e4rt ihre Unterschiede und hilft dir dabei, die passende Methode f\u00fcr dein Studium zu w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum gibt es verschiedene Zitierstile?<\/h2>\n\n\n\n<p>Zitieren erf\u00fcllt im wissenschaftlichen Arbeiten mehrere Zwecke zugleich. Einerseits zeigt es, auf welchen Grundlagen die eigene Argumentation aufbaut und macht Quellen f\u00fcr andere nachvollziehbar. Andererseits sorgt es f\u00fcr Einheitlichkeit, damit eine Arbeit schnell lesbar und \u00fcberpr\u00fcfbar ist. Ohne verbindliche Regeln m\u00fcsste jede Leserin und jeder Leser m\u00fchsam erraten, woher eine Information stammt oder wie eine Quelle zu finden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vielfalt an Zitierweisen hat historische und fachliche Gr\u00fcnde. Unterschiedliche Disziplinen haben im Laufe der Zeit eigene Traditionen entwickelt, die zu den Besonderheiten des jeweiligen Faches passen. In den Naturwissenschaften etwa ist eine knappe, nummerierte Angabe oft ausreichend, weil die inhaltliche Aktualit\u00e4t im Vordergrund steht. In den Geisteswissenschaften hingegen erwartet man h\u00e4ufig ausf\u00fchrliche Angaben in Fu\u00dfnoten, um auch den Kontext einer Quelle zu erfassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommt, dass auch Fachgesellschaften und Verlage ihre eigenen Standards gesetzt haben. So entstand zum Beispiel der APA-Stil aus den Publikationsrichtlinien der American Psychological Association, w\u00e4hrend die Modern Language Association ihren eigenen MLA-Stil etablierte. Jede Zitierweise verfolgt also denselben Zweck \u2013 n\u00e4mlich Klarheit und Nachvollziehbarkeit \u2013 setzt aber andere Schwerpunkte, abh\u00e4ngig vom Fach und vom wissenschaftlichen Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">APA (American Psychological Association)<\/h3>\n\n\n\n<p>Der APA-Stil geh\u00f6rt zu den bekanntesten und strengsten Zitierweisen \u00fcberhaupt. Entwickelt wurde er von der American Psychological Association und er ist heute Standard in Psychologie, P\u00e4dagogik und vielen Sozialwissenschaften. APA arbeitet mit dem Autor-Jahr-System: Direkt im Text wird der Nachname des Autors genannt, gefolgt von dem Erscheinungsjahr und \u2013 falls n\u00f6tig \u2013 einer Seitenzahl. Ein typisches Beispiel sieht so aus: <em>(M\u00fcller, 2020, S. 15)<\/em>. Im Literaturverzeichnis am Ende der Arbeit erscheinen die vollst\u00e4ndigen Angaben, wobei die Vornamen in der Regel nur durch Initialen abgek\u00fcrzt werden. Besonders wichtig ist bei APA die konsequente Angabe von DOI oder URL bei Online-Quellen. Wer APA nutzt, sollte sich auf viele Detailregeln einstellen, profitiert daf\u00fcr aber von einer sehr klaren und international anerkannten Struktur.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Harvard<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Harvard-Stil ist eng verwandt mit APA, aber weniger streng reglementiert. Auch hier handelt es sich um ein Autor-Jahr-System, jedoch gibt es keine zentrale Institution, die alle Details verbindlich vorgibt. Deshalb existieren zahlreiche Varianten, die sich leicht unterscheiden. Ein Beispiel aus dem Harvard-Stil lautet: <em>(M\u00fcller 2020: 15)<\/em>. Man erkennt den Unterschied zu APA daran, dass meist kein Komma zwischen Name und Jahr steht und die Seitenzahl mit einem Doppelpunkt angeschlossen wird. Der Harvard-Stil ist in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sehr verbreitet, da er Flexibilit\u00e4t bietet und dennoch gut lesbar ist. Wer allerdings zwischen unterschiedlichen Universit\u00e4ten oder Verlagen wechselt, sollte genau pr\u00fcfen, welche Variante verlangt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Chicago<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Chicago-Zitierweise wird besonders in den Geisteswissenschaften gesch\u00e4tzt, weil sie zwei verschiedene Systeme erlaubt. Die erste Variante, <em>Notes and Bibliography<\/em>, arbeitet mit Fu\u00dfnoten: Jede Quelle wird vollst\u00e4ndig in einer Fu\u00dfnote angegeben, zus\u00e4tzlich gibt es am Ende ein Literaturverzeichnis. Dieses Verfahren erm\u00f6glicht sehr detaillierte Angaben und eignet sich f\u00fcr F\u00e4cher, in denen der Kontext einer Quelle wichtig ist, etwa in Geschichte oder Theologie. Die zweite Variante, <em>Author-Date<\/em>, \u00e4hnelt dagegen stark dem Harvard-Stil und ist f\u00fcr k\u00fcrzere, moderne Texte gedacht. Wer nach Chicago zitiert, muss deshalb zun\u00e4chst pr\u00fcfen, welche der beiden Varianten verlangt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">MLA (Modern Language Association)<\/h3>\n\n\n\n<p>Der MLA-Stil wird vor allem in Sprach- und Literaturwissenschaften genutzt. Sein auff\u00e4lligstes Merkmal ist, dass er im Text nur Autor und Seitenzahl angibt, nicht aber das Erscheinungsjahr. Ein Beispiel lautet: <em>(M\u00fcller 15)<\/em>. F\u00fcr Literaturwissenschaften, in denen die genaue Textstelle entscheidend ist, eignet sich dieses Verfahren besonders gut. Im Literaturverzeichnis erscheinen dann die vollst\u00e4ndigen bibliografischen Angaben, meist ausf\u00fchrlicher als bei Harvard oder APA.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vancouver<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Vancouver-Stil ist in Medizin und Biowissenschaften weit verbreitet. Er arbeitet mit einem Nummernsystem: Quellen werden in der Reihenfolge durchnummeriert, in der sie im Text auftauchen. Im Flie\u00dftext erscheinen sie in eckigen Klammern, etwa [1] oder [2]. Das Literaturverzeichnis listet die Quellen dann nach den Nummern auf, nicht alphabetisch. Dieses System spart Platz und macht den Text sehr kompakt, eignet sich aber nur, wenn Leserinnen und Leser die Referenzliste leicht zur Hand haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">IEEE<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich wie Vancouver ist der IEEE-Stil, der vor allem in den Ingenieurwissenschaften, in der Informatik und in technischen F\u00e4chern genutzt wird. Auch hier erscheinen Quellen als fortlaufende Nummern im Text, zum Beispiel [1]. Der Unterschied zu Vancouver liegt vor allem in der genauen Formatierung der Referenzliste. F\u00fcr technische Disziplinen, in denen es vor allem auf Schnelligkeit und \u00dcbersichtlichkeit ankommt, ist IEEE ideal.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Juristische Zitation<\/h3>\n\n\n\n<p>In den Rechtswissenschaften gelten oft eigene Regeln, die sich deutlich von den international gebr\u00e4uchlichen Stilen unterscheiden. Typisch ist die ausschlie\u00dfliche Nutzung von Fu\u00dfnoten, in denen die Quellen sehr detailliert aufgeschl\u00fcsselt werden. H\u00e4ufig kommen Abk\u00fcrzungen f\u00fcr Gesetzestexte, Urteile oder Kommentare vor, die f\u00fcr Au\u00dfenstehende schwer verst\u00e4ndlich sind. Da es keinen einheitlichen internationalen Standard gibt, legen Universit\u00e4ten oder Verlage ihre eigenen Richtlinien fest. Wer im juristischen Bereich schreibt, sollte daher unbedingt die jeweiligen Vorgaben beachten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie erkenne ich eine Zitierweise?<\/h2>\n\n\n\n<p>Gerade am Anfang des Studiums ist es nicht immer leicht zu unterscheiden, nach welcher Zitierweise ein Text verfasst wurde. Viele Systeme \u00e4hneln sich auf den ersten Blick, doch kleine Details verraten, ob es sich um APA, Harvard oder eine andere Methode handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gutes Beispiel ist der Vergleich zwischen <strong>APA und Harvard<\/strong>. Beide verwenden das Autor-Jahr-System, doch bei APA steht ein Komma zwischen Name und Jahr: <em>(M\u00fcller, 2020, S. 15)<\/em>. Bei Harvard fehlt dieses Komma meist, stattdessen wird die Seitenzahl mit einem Doppelpunkt angeschlossen: <em>(M\u00fcller 2020: 15)<\/em>. Wer auf diese kleinen Unterschiede achtet, erkennt die jeweilige Zitierweise schnell.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>MLA-Stil<\/strong> f\u00e4llt sofort dadurch auf, dass er im Text keine Jahreszahlen enth\u00e4lt. Stattdessen nennt er nur Autor und Seitenzahl, zum Beispiel <em>(M\u00fcller 15)<\/em>. Diese Methode ist typisch f\u00fcr Sprach- und Literaturwissenschaften, wo die genaue Textstelle wichtiger ist als das Erscheinungsjahr.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Chicago<\/strong> l\u00e4sst sich ebenfalls leicht identifizieren, da in der Variante <em>Notes and Bibliography<\/em> die Quellen in ausf\u00fchrlichen Fu\u00dfnoten stehen. Tauchen in einer Arbeit also lange Fu\u00dfnoten mit vollst\u00e4ndigen Literaturangaben auf, handelt es sich fast sicher um die Chicago-Zitierweise.<\/p>\n\n\n\n<p>In den <strong>Natur- und Technikwissenschaften<\/strong> begegnet man h\u00e4ufig numerischen Systemen wie Vancouver oder IEEE. Diese erkennt man daran, dass im Text nur Zahlen in eckigen Klammern erscheinen, etwa [1] oder [2]. Am Ende der Arbeit ist die Referenzliste dann in derselben Reihenfolge nummeriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die <strong>juristische Zitation<\/strong> hat ein klares Erkennungsmerkmal: Sie arbeitet fast ausschlie\u00dflich mit Fu\u00dfnoten. Diese enthalten oft Abk\u00fcrzungen von Gesetzen, Urteilen oder Kommentaren und sind damit sehr spezifisch f\u00fcr die Rechtswissenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer also wei\u00df, auf welche Details er achten muss \u2013 Komma oder Doppelpunkt, Jahreszahl oder Seitenzahl, Fu\u00dfnoten oder Nummern \u2013 kann eine Zitierweise meist schnell erkennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Zitierweise ist die richtige f\u00fcr mich?<\/h2>\n\n\n\n<p>Viele Studierende fragen sich sp\u00e4testens beim Start ihrer Abschlussarbeit: <em>Welche Zitierweise soll ich verwenden?<\/em> Die Antwort ist leider nicht pauschal, denn die Wahl h\u00e4ngt stark vom Fachbereich, von den Vorgaben der Hochschule und manchmal sogar von den pers\u00f6nlichen Vorlieben der Betreuerinnen und Betreuer ab.<\/p>\n\n\n\n<p>In den <strong>Sozial- und Geisteswissenschaften<\/strong> sind Autor-Jahr-Systeme wie APA oder Harvard besonders verbreitet. Studierst du Psychologie oder P\u00e4dagogik, wirst du in fast allen F\u00e4llen nach APA zitieren m\u00fcssen, da dieser Stil in internationalen Fachzeitschriften Standard ist. In Wirtschaftswissenschaften oder Soziologie begegnet man hingegen oft dem Harvard-Stil, der etwas flexibler gehandhabt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Schreibst du in den <strong>Geisteswissenschaften<\/strong>, etwa in Geschichte oder Theologie, wirst du wahrscheinlich mit der Chicago-Zitierweise arbeiten. Hier sind ausf\u00fchrliche Fu\u00dfnoten \u00fcblich, die Lesenden nicht nur die Quelle, sondern auch zus\u00e4tzliche Kontextinformationen liefern k\u00f6nnen. In der <strong>Literaturwissenschaft<\/strong> hingegen ist MLA sehr beliebt, da hier die Seitenzahl im Vordergrund steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ein Studium in den <strong>Naturwissenschaften, der Medizin oder der Technik<\/strong> absolviert, kommt meist mit numerischen Systemen in Kontakt. In der Medizin ist das Vancouver-System Standard, w\u00e4hrend in der Informatik und im Ingenieurwesen IEEE am h\u00e4ufigsten verwendet wird. Beide Systeme sind sehr kompakt und f\u00fcr Texte mit vielen Quellen besonders praktisch.<\/p>\n\n\n\n<p>In den <strong>Rechtswissenschaften<\/strong> schlie\u00dflich gibt es keine international einheitliche Regelung. Hier musst du dich nach den Vorgaben deiner Universit\u00e4t oder deines Lehrstuhls richten. Fu\u00dfnoten mit detaillierten Abk\u00fcrzungen und Nachweisen sind die Norm, und oft gibt es interne Leitf\u00e4den, die genau beachtet werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am wichtigsten ist: <strong>Kl\u00e4re die Zitierweise gleich zu Beginn deiner Arbeit.<\/strong> Ein sp\u00e4terer Wechsel kostet viel Zeit und f\u00fchrt fast zwangsl\u00e4ufig zu Fehlern. Im Zweifel solltest du deine Pr\u00fcfungsordnung oder deine Betreuerin fragen, welcher Stil verlangt wird. Hast du die Zitierweise einmal festgelegt, ist es entscheidend, konsequent dabei zu bleiben und nicht zwischen verschiedenen Systemen zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Typische Fehler in allen Zitierstilen<\/h2>\n\n\n\n<p>Egal ob APA, Harvard, Chicago oder Vancouver \u2013 jede Zitierweise hat ihre Eigenheiten. Doch manche Fehler tauchen unabh\u00e4ngig vom gew\u00e4hlten System immer wieder auf und geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnden f\u00fcr Punktabzug.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein klassisches Problem sind <strong>fehlende \u00dcbereinstimmungen zwischen Text und Literaturverzeichnis<\/strong>. Oft findet man Zitate im Text, die im Quellenverzeichnis gar nicht auftauchen. Umgekehrt stehen dort manchmal B\u00fccher oder Artikel, die in der Arbeit nie zitiert wurden. Solche Unstimmigkeiten wirken schlampig und lassen Zweifel an der Sorgfalt der gesamten Arbeit aufkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer h\u00e4ufiger Fehler ist die <strong>uneinheitliche Schreibweise<\/strong> derselben Quelle. Mal wird ein Autor mit ausgeschriebenem Vornamen genannt, mal nur mit Initialen; mal erscheint ein Titel in Anf\u00fchrungszeichen, mal kursiv. Diese Inkonsistenzen sind nicht nur unprofessionell, sie k\u00f6nnen auch dazu f\u00fchren, dass Leserinnen und Leser eine Quelle nicht sofort wiederfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch <strong>falsche Jahreszahlen, unvollst\u00e4ndige Angaben oder fehlerhafte DOI-Nummern<\/strong> treten regelm\u00e4\u00dfig auf. Gerade bei Online-Quellen passiert es schnell, dass Links nicht mehr aktuell sind oder eine Publikation falsch datiert wird. Solche Details m\u00f6gen auf den ersten Blick klein wirken, sind aber im wissenschaftlichen Kontext entscheidend.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren kommt noch ein neues Problem hinzu: <strong>von KI-Tools erfundene Quellen<\/strong>. Programme wie ChatGPT erzeugen oft bibliografische Angaben, die t\u00e4uschend echt aussehen, in Wahrheit aber gar nicht existieren. Wer solche Quellen \u00fcbernimmt, ohne sie zu \u00fcberpr\u00fcfen, riskiert nicht nur Punktabzug, sondern auch ernsthafte Zweifel an der wissenschaftlichen Integrit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Fehler zeigen: Es reicht nicht, sich nur f\u00fcr eine Zitierweise zu entscheiden. Genauso wichtig ist die konsequente und sorgf\u00e4ltige Anwendung der Regeln \u2013 und die \u00dcberpr\u00fcfung, ob jede Quelle tats\u00e4chlich existiert und korrekt angegeben ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie kann ich Fehler vermeiden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die gute Nachricht ist: Viele Zitierfehler lassen sich vermeiden, wenn man von Anfang an konsequent und strukturiert arbeitet. Zun\u00e4chst solltest du dich f\u00fcr eine Zitierweise entscheiden und diese w\u00e4hrend der gesamten Arbeit strikt durchhalten. Ein Wechsel zwischen APA, Harvard oder Chicago mitten im Text wirkt nicht nur unprofessionell, sondern sorgt fast immer f\u00fcr Widerspr\u00fcche im Quellenverzeichnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso wichtig ist es, die <strong>Richtlinien deiner Universit\u00e4t<\/strong> genau zu beachten. Oft geben Fakult\u00e4ten oder Lehrst\u00fchle eigene Leitf\u00e4den heraus, in denen nicht nur die Zitierweise festgelegt ist, sondern auch zus\u00e4tzliche formale Anforderungen. Diese Dokumente solltest du dir fr\u00fchzeitig besorgen und w\u00e4hrend des Schreibens griffbereit haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz aller Sorgfalt passieren Fehler schnell: Ein Copy-Paste aus einer Datenbank, ein vergessenes Jahr, ein Tippfehler in der DOI \u2013 und schon stimmt die Angabe nicht mehr. Noch gravierender sind Quellen, die zwar gut aussehen, in Wahrheit aber gar nicht existieren, wie es bei manchen KI-generierten Texten vorkommt. Solche Fehler lassen sich manuell nur schwer erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier k\u00f6nnen <strong>automatisierte Hilfsmittel<\/strong> den entscheidenden Unterschied machen. Mit Citalyze l\u00e4dst du dein PDF hoch und erh\u00e4ltst innerhalb weniger Sekunden einen \u00fcbersichtlichen Pr\u00fcfbericht. Das Tool gleicht deine Zitate mit dem Literaturverzeichnis ab, erkennt fehlende oder doppelte Quellenangaben und \u00fcberpr\u00fcft \u00fcber CrossRef, ob die Referenzen tats\u00e4chlich existieren. 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Entscheidend ist nicht, einen \u201ebesseren\u201c oder \u201eschlechteren\u201c Stil zu finden, sondern diejenige Zitierweise zu nutzen, die von deiner Hochschule oder deinem Fachbereich verlangt wird, und diese dann konsequent durchzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig vom gew\u00e4hlten System gilt jedoch: <strong>Korrektheit und Vollst\u00e4ndigkeit sind entscheidend.<\/strong> Fehler im Quellenverzeichnis, falsche Jahreszahlen oder gar erfundene Quellen k\u00f6nnen die Glaubw\u00fcrdigkeit einer Arbeit massiv beeintr\u00e4chtigen. In Zeiten von KI-Textgeneratoren, die t\u00e4uschend echte, aber nicht existierende Referenzen erzeugen, ist eine gr\u00fcndliche \u00dcberpr\u00fcfung wichtiger denn je.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier setzt <a href=\"http:\/\/Citalyze.de\">Citalyze <\/a>an. Das Tool unterst\u00fctzt dich dabei, deine Arbeit automatisch und kostenlos auf Zitierfehler zu pr\u00fcfen. 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